| 3041 Beiträge - JackassLarper
|
 |
|
genau... mir glaubt leider keiner, dass ich geistig-moralische 45 bin
Also, um auf ein werdendes Charakterkonzept zurück zu kommen:
Es gibt, bevor Du Dir erstmalig um irgendwelche Punktmodelle nen Kopf machen solltest, ein paar allgemeine Fragen zum Charakter (bei Shadowrun gabs glaub ich mal so ein schönes, 20 Fragen umfassendes Sammelsurium an Fragen diesbezüglich). Du solltest Dir also erstmal die Fragen Woher? Warum? Wohin? und Wer? stellen.
Woher kommt Dein Charakter? ist eigentlich schon mit Eiks
[QUOTE]Wo kommst Du her? Wie war der Beruf deines Vaters? Wieviele Geschwister hast Du?[/QUOTE
ganz gut bedient. Ich würde mir noch Gedanken darüber machen, wie seine grundsätzliche Einstellung zu - wenn vorhanden -seinem Glauben ist (wobei ich es immer Recht unglaubwürdig find, wenn in einem mittelalterähnlichen Szenario, in dem Magie, Göttliche Wunder etc. pp. existieren, von religiöser Weltanschauung her völlig rationell denkende Menschen en masse gibt).
Wie reagiert er auf "andere" (Elfen, Orks, Sagengestalten usw.) Wesen? Hierbei finde ich es halt erstmal nicht allzu wichtig, dass Dein Charakter gleich von Anfang an einer bestimmten existenten LARP-Gottheit huldigt. Falls Dir das D&D Gesinnungssystem geläufig ist, orientier Dich daran (wobei zu ergänzen ist, dass vollkommen böse, eigennützige Charaktere letztendlich das Gruppenspiel in der Mehrheit, da schlecht gespielt, kaputtmachen). Falls nicht, guck kurz mal . hier
Nachdem Du Dir Gedanken über den Hintergrund gemacht hast, siehst Du vielleicht als Heimat ein harmonisches Dorf, vielleicht ein schwelendes, von Soldaten/Orks/Banditen niedergemetzeltes, -gebranntes Städtchen. In letzterem Fall wirds natürlich einfacher, zu erklären, warum Du einst Deine Heimat verliessest. Selbstverständlich ist das die leichtere, aber auch weniger Originelle Idee für den Weg auf Reisen. Aber bei ersterem? Sinds vielleicht heimliche Spielschulden? Des falschen Mann Tochter zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort schöne Augen gemacht? Oder hatte doch vielleicht die göttliche Inspiration, Gutes/Böses/das Gleichgewicht zu fördern, damit zu tun?. Ich für meinen Teil finde diese Frage sehr wichtig, das sie direkt zur dritten,
dem "Wohin?" führt. Was möchte Dein Char "vorerst" erreichen? Die Aufnahme in einen Orden, Finden eines Waldläuferlehrmeisters, oder, um das finanzielle Überleben zu sichern, Aufnahme in eine Garde?
Nun solltest Du ein relativ klares Bild von Deinem Charakter vor Dir haben. Geh ich erstmal - rein spekulativ - von Deiner Waldläufer-Idee aus. Du möchtest einen Waldläufer bauen. Wie wurde er geschult darin, im Wald zu überleben?
Waren seine Eltern vielleicht eine Kräuterfrau und ein Wildhüter? Beides recht gängige, nicht zu unglaubwürdige Erklärungen dafür, dass Du grobe Kenntnisse von Kräuterkunde und Fallenstellerei hast.
Da beide nach DSys2 Abenteurerfähigkeiten sind, würde sich erstmal ein spez. Abenteurer anbieten. Aber, bedenke, dass Waldläufer eine Kombination aus Krieger und Wald/Wildniskundigen sein sollten (s. "Die Waldläufer aus Ithilien"). Deswegen würde ich lieber einen universellen Charakter erstellen, da er, vielleicht durch seinen Älteren Bruder, der Mitglied der Stadtgarde ist/war, etwas fechten gelernt hat, überlegen, ob ich nicht noch einen Kämpferschutzpunkt raufhaue.
Dann ergäbe sich, nach 50 Erstellungspunkten für universelle Charaktere, folgendes Charakter-Blatt
Franz Branntwein
Rasse: Mensch Klasse: Universell (Waldläufer)
Ep: 0/50 Contage: 0
Kräuterkunde: (10)
Fallenstellen (10)
Kämpferschutz I (30)
Von nun an brauchst Du Dir erstmal nur noch Gedanken darüber machen, wie Du entsprechendes darstellen möchtest/kannst (nein, Wolfsangeln sind kein Mittel zur Darstellung von Fallen (10), Dir eine Gewandung zulegen, die dem ganzen erstmal grob entspricht, Dir einen Con suchen und loslegen
GRZ vom FRZ
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Fritze am 24.04.2007 - 11:43.
|