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| 79 Beiträge - Gewandungsgriller
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Ich mag Stereotypisierungen, der menschliche Verstand funktioniert einfach auf diese Art und Weise und so gesehen ist es durchaus möglich, dass man irgendwo die Schublade LARPer für sich angelegt hat. Macht jeder, hat jeder (die Schubladen sind gemeint, nicht unbedingt die LARPer-Schublade) - das darf ich so absolut einfach mal in den Raum stellen.
FinLaure hat aber auch Recht, natürlich gibt es Menschen - hüben wie drüben - jedweder Coleur mit ganz vielen Eigenschaften. Daher schrieb ich ja auch, dass ich nicht bei allen Nutzern des Forums Toleranz vermisse. Wegen meiner läuten wir eine „Null-Toleranz-Runde“ nach der anderen ein sein und ihr werft Euch wechselseitig Blödsinn an den Kopf, wenn gerade mal nicht Eure Meinung proklamiert wird. 
Bei einem Hobby, das allen irgendwo Spaß machen soll, ist das vielleicht und unter Umständen gefährlich, aber da würde ich mich zu sehr auf Glatteis begeben, schließlich betreibt ihr LARP durchschnittlich schon viel länger als ich das tue. Ich bin nun zu faul das Zitat zu suchen, auf das ich mich beziehe. Da ging es aber um Fantasie und unterschiedliche Rollen und dass gerade Rollenspieler in der Lage sein sollten Toleranz zu üben. Ist also nicht auf meinen Mist gewachsen, ich reproduziere nur.
Ein Hobby hat maßgeblich Einfluß auf die Charakterentwicklung, weil sich ja auch der Freundeskreis häufig über die Freizeitbeschäftigung rekrutiert (nicht ausschließlich möchte ich anmerken, bevor da wieder jemand mahnend aufspringen möchte). Insofern liegt es nicht so fern, dass bestimmte Hobbies Menschen mit bestimmten Charaktereigenschaften anziehen. Wenn ich in Berlin zu einer tasmanischen Folkloregruppe gehe, dann setzt das z.B. Interesse für fremde Kulturen und was, richtig, Toleranz voraus. 
Wieder zurück zum eigentlichen Thema, bevor ich zu weit abschweife. Toleranz war von mir weniger an die Frage ingroup/outgroup LARPer gekoppelt, sondern allgemein gehalten. Natürlich hat FinLaure Recht, Intoleranz ist menschlich und daher weit verbreitet, so wie Gewalt, Aggression, Dummheit etc. pp.
Ich oute mich aber mal, mein Stereotyp des Rollenspielers (Pen&Paper) ist eigentlich echt positiv besetzt... vielleicht sollte ich "LARPer" da außen vorlassen.
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| "Ich bin für den Krieg, sage ich, er übertrifft den Frieden wie der Tag die Nacht; er ist lustig, lebendig, laut, immer was Neues; Friede ist Stumpfheit, Schlafsucht, dick, faul, taub, unempfindlich und bringt mehr Bastarde hervor, als der Krieg Menschen erwürgt." (aus Coriolanus) |
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zuletzt von Karl Kaltenstein am 21.09.2006 - 15:00.
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| Beitrag vom 21.09.2006 - 14:57 |
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