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| 1398 Beiträge - Qualitätslarper
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In dem Konzept sehe ich kein Problem.
Du muesstest fuer Dich nur entscheiden, wie Du es rueberbringen willst.
Ich sehe da naemlich zwei grosse Varianten:
die eine Variante ist eine Person, die ein laufendes Geschaeft hat, und neue Bekanntschaften als potentielle Geschaeftspartner sieht. Aber nicht ihre Waren dabeihat, sondern mit neuen Bekanntschaften hoechstens Verhandlungen beginnt.
Da braeuchtest Du ein Muster oder derlei bestenfalls, um plausibel zu wirken.
Aber musst nicht viel Requisiten mitschleppen.
Und was Du auf Cons vor Ort machst, ist relativ unabhaengig von Deinem Business.
Diese Variante stelle ich mir mehr fuer Grosshandels-Vertreter vor.
Die andere Variante nenne ich mal Kleinkraemer: eine Person, die ihre Waren zeigt und feilbietet. Dafuer brauchst Du mehr Requisiten, musst Dir Gedanken um den Wert jeder Deiner Waren machen (IT wie OT). Und Dein Bauchladen oder Dein Warenstand wird viel Deiner Anwesenheit fordern.
Aber was dafuer spricht - Kleinkraemer sind wesentlich schoener fuer das Ambiente.
Daher:
willst Du das Geschaeft Deiner Familie weiter ausbauen (sprich: Kontakte knuepfen, geht eher Richtung Grosshandel), oder willst Du ueberall Waren anbieten (Sachen vor Ort feilbieten, Kleinkraemer)?
Deine Beschreibung klingt mehr nach Ersterem. Weniger Spielansaetze, mehr Freiheiten.
Ich nehme an, Deine Vorstellung dieser Rolle ist ziemlich konkret - was jedoch im Larp geschieht, wird vermutlich nicht Deinen Erwartungen entsprechen.
Sammel Erfahrungen mit Deiner Rolle, und dann ueberarbeite sie.
Wenn Du ein paar Tavernen und zwei, drei Cons erlebt hast, dann wirst Du allmaehlich besser einschaetzen koennen, wie Du Deine Rolle konzipieren musst, um dabei auch Spass zu haben.
Bisschen spielt noch hinein, mit welchen Sachen Du hauptsaechlich handelst.
Stoffe und Gewuerze klingt normal und unauffaellig. Damit hast Du Gespraechsstoff, aber wenig Spielansaetze.
Sind es Schiffe oder Belagerungswaffen wirst Du offenkundig keine Muster dabei haben, eher Blaupausen oder Konstruktionsskizzen. Auch nicht viele Spielansaetze, aber daraus koennen sich zumindest ungewoehnliche Situationen ergeben, da das fuer Adelige, Reiche und Kriegsherren ein Aufhaenger ist.
Illegale Drogen sind ein weiterer komplett anderer Spielansatz - bei Schmuck, Artefakten oder derlei Wertgegenstaenden sind Einzelstuecke schon sinnvoll.
Welchen Einfluss das auf das Spiel mit anderen hat, wirst Du am besten in der Praxis auspobieren koennen.
Zum Orient: derlei gibt es im Larp, haengt aber vom Land ab.
Fuer manche Laender gibt es das pauschel nur weit, weit weg, in anderen Spiellaendern gibt es konkrete Angaben, wo es solche Waren-Quellen gibt. Zum Beispiel Aventurien hat seinen festgelegten Orient.
Ansonsten wird der Handel nur seltenst ausgespielt, weil es wenig Plotmoeglicheiten dafuer gibt.
Und weite Reisen meist viel Zeit und auch eine gewisse Lebensgefahr bedeuten (sollten). Die meisten Cons finden in Gebiet statt, welches Haendler der Lebensgefahr wegen meiden wollen.
Man liest sich ... Sascha/Arve
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| damals, als wir noch unsterblich waren ... |
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| Beitrag vom 06.05.2013 - 03:51 |
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