| 2322 Beiträge - Qualitätslarper
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Zitat Original geschrieben von Khagan
Ich fänd es noch schön, wenn es ein paar Tipps für die Gefolgschaft eines Adeligen gibt.
Gruß Khagan
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Zitat Original geschrieben von Lioness
... Und kann man sowas als EinzelgängerIn überhaupt anstreben?? Man braucht ja Gefolge! SOLLTE mir LARP auf Dauer gefallen, würde ich mich nicht entblöden, solches OT zu bezahlen ... bzw die Congebühr und Auto- Mitfahrt springen zu lassen - Wie macht ihr das??
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Gefolge... das Wichtigste für einen Adligen überhaupt und wahrscheinlich auch der allerschwierigste Punkt.
Prinzipiel gilt, je mehr Leute ein Adliger dabei hat, je glaubwürdiger ist er und je stylischer das Gefolge aussieht je höher steht der Adlige... selbst wenn die Klammotte nicht so toll sein sollte, aber 20 Leute sagen, das ist der Großmotz von Sowieso... dann wird es wahrscheinlich nicht sehr viele geben, die das IT bezweifen würden.. das wäre dann der Prototyp des Usurpators (dazu könnten auch Orcs gehören ) ... und damit zum Adel gehörig.
Ist die Gewandung bei gleicher Anzahl Leute aber stimmig und stylisch haben wir den Prototyp des Feudaladligen.
So oder so.... der Adlige definiert sich zum Großteil durch sein Gefolge... aber wie kommt man zu seinem Gefolge ?
Der einfachste Weg ist es dem Gefolge den Con zu bezahlen oder zu subventionieren, habe ich auch schon gemacht, sollte aber die unbedingte Ausnahme bleiben, egal ob man sich das leisten kann oder nicht. Irgendwelche Mißgünstigen wird es immer geben, die das dazu nutzen um Scheiss zu erzählen oder jemanden in Mißkredit bringen.
Also wie dann... ehrlich gesagt keine Ahnung...
Ich versuche einfach nur, dass "meine" Leute stolz auf "Ihren" Sire sein können und deswegen gerne dabei sind... das bedeutet, dass man einen Gutteil seiner Darstellung (optisch wie spielerisch) NUR seinen eigenen Leuten zukommen lässt und man versuchen sollte, so integer wie möglich zu bleiben. Denn alles was man dem "Sire" anlasten kann, fällt normalerweise auch auf "seine" Leute zurück, was denen dann womöglich den Spass am Spiel nimmt und sie dazu bringt was anderes zu machen.
Erfahrungen, die ich gemacht habe:
1. Es giebt niemals zu viel Gefolge
Egal wie viele Leute auch sagen, dass sie gerne im Gefolge mitmachen möchten, es wird immer dazu kommen, dass viele aus verschiedenen Gründen nicht auf CON fahren können und man dann ohne sie klar kommen muss.
2. Auf viele Cons fahren
Bedingt durch 1.) ist es wichtig, auf viele Cons zu fahren um so das Risiko eines nichtvorhandenen Gefolges zu mininimieren. Selbst gute Planung hilft da wenig, weil es immer wieder genug Leute gibt, die es "verpassen" sich anzumelden.
3. Gute Erreichbarkeit
Nichts ist schlimmer, als ein "Sire" der sich nicht kümmert. Wer sich dafür entscheiden hat, Adel zu mimen muss sich darüber im Klaren sein, dass "seine" Leute mit allen Möglichen Sachen, Dingen und Problemen zu ihm kommen. Das halte ich auch für Gut und Richtig so. Grundüberlegung ist es schließlich, dass Spieler im Gefolge mitmachen, weil ihnen der Style des "Sires" gefällt. Um jetzt eine Gruppenzusammengehörigkeit zu gewährleisten, ist es natürlich notwendig, dass alle den gleichen Style haben... und deswegen sollte es EINEN geben, der die Vorschläge des Gefolges koordiniert, ansonsten wird schnell aus dem Gefolde ein Mob.... und dass MUSS unbedingt vermieden werden.
@ Khagan
Die Frage, was muss ich tun um ein guter Knappe zu sein, habe ich schon häufig gehört, ist aber eigentlich nicht relevant. Die Frage ist vielmehr, was muss ein Ritter tun, um einen guten Knappen zu bekommen...
... oder anders gesagt. Gefolge ist relativ selten im LARP (wir erinnern uns- jeder ist wichtiger als der Nächste ), so dass die meisten Adligen froh sind ÜBERHAUPT jemanden ins Gefolge zu bekommen und deswegen zu vielen Zugeständnissen bereit sind (aber auch nicht zu allen, weil es sich KEIN Adliger leisten kann sich von seinen Leuten entblöden zu lassen).
Was ein Adliger im einzelnen erwartet oder zugesteht ist mit der Person selbst zu klären.
Aber wer sind "gute" Ausbilder ?
Es gibt im LARP z.B. das Ritter-Urgestein, so wie der seelige Reginald Front du Boeuf oder auch der mittlerweilige König D'ornbuse. Die haben Ihrer Zeit Knappen ausgebildet, die nun mittlerweile Ritter sind und auch Knappen ausbilden... zumindest einer davon.
Gute Ausbilder sind auch die Quereinsteiger aus dem Reenactement, obwohl die allerdings oftmals einen anderen Ausbildungsansatz haben.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Brian am 02.04.2007 - 21:50.
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