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| 329 Beiträge - Alter Hase
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Mojen Mojen!
Ich war bis jetzt auf ein Phoenix Con (Tulderon) und was ich da mitbekommen haben, gefiel mir ganz gut.
Regeln:
Das Regelwerk ist etwas ausführlicher als bei DS ein paar Sachen gefallen mir daran ganz gut. So fangen die Charakter nicht als absolute Luschen an, sondern sind durchaus mit einigen nützlichen Fähigkeiten ausgestattet. Dafür ist die Entwicklung der Fähigkeiten langsamer.
Nach der Phoenix Carta gibt es bei den Regeln fast null Interpretationsspielraum, dadurch gibt es kein Modifikationen und ewige Debatten. Die Regeln sind klar, eindeutig und gut geschrieben.
Nachteil: Es gibt keine Überraschungen und kein Improvisationsraum für Spieler mit ungewöhnlichen Konzepten. In mancherlei Hinsicht auf unangenehme Art regellastiger als Dragonsys (z.B. Punkte zahlen für Waffenfertigkeiten)
Tendenz zu hohem Bodycount. Wenn man bei 0 Lebenspunkten angekommen ist, ist man tot. Es gibt keine Todesstöße sonder das Umgekehrte, „Gnade Gewähren“: Der Spieler muss ansagen das er den anderen nicht umbringt. Finde ich etwas zu Hart…
Spielwelt:
Die geschlossene Welt ist in sich stimmig und verhindert eine Inflation von bestimmten Rollen (Piraten, Adel, usw.).
Eine enge Kontrolle von Artefaktvergabe, ein zentralisiertes Charaktermanagement verhindert schummeln beziehungsweise bestimmte Power-Play Ansätze.
Die Entwicklung der Gesamtkampagne ist durch die absolute Geschlossenheit (Keine Charkonvertierung, keine Weltentor) logischer und nachvollziehbarer
Nachteil: Es gibt verhältnismäßig wenige Cons, daher für Gelegenheitsspieler eher geeignet als für Vielspieler.
Fazit: Ich würde durchaus wieder auf ein Phönix Larp gehen, besonders wenn es in der Berliner Umgebung stattfindet. Nur bei der 0 LP = Du bist tot Regelung würde ich mir persönlich eine etwas weniger krasse Lösung wünschen
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Javier Malhecho-Puenada - Siempre hay un camino
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| Beitrag vom 29.10.2007 - 11:12 |
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