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| 57 Beiträge - Gewandungsgriller
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Was macht eigentlich einen guten Magier aus?
ne Liste meiner subjektiven Vorstellung, aber jeder muss da seinen Weg finden
Glaubwürdigkeit
- habe ich die Erfahrung, das Können, die Darstellungsmöglichkeiten einen Großmeister zu spielen oder fange ich lieber als Lehrling an und "erspiele" mir alles weitere
(und damit meine ich die IT/OT-Erfahrung und nicht Contage)
Einzelmagier oder Akademiemagier
- Möchte ich ein eigenes Konzept entwickeln oder folge ich einem geschlossenem Darstellungssystem
(z.B. Magierakademienkonzepte vergleichbar mit Harry Potter)
Charakterentwicklung
- Was soll mein Charakter können und wichtiger Was soll er explizit nicht können?
- Wie soll sich mein Charakter entwickeln, gibt es da Spielraum?
- Welche Interaktionsmöglichkeiten bietet mein Charakter?
(Standart-Magier oder arrogant, gutgläubig, Vorurteile, Scharlatan, lüstern, ...)
Zauberdarstellung
- Was kann ich überzeugend darstellen?
(egal ob in den Regeln oder nicht, wenn ein Zauber gut dargestellt wird, dann wird er in der Regel auch ausgespielt)
- Wo sind meine Schwächen und wie kann ich mich da verbessern?
(Ich sehe LARP auch als Experimentierplattform und warum nicht mal etwas probieren, was man sich im echten Leben nicht traut, z.B. freies Sprechen als Magier)
- Bringen meine Zauber einen Spielgewinn?
("Starre" und der NSC kann nichts machen, "Verlangsamung" und er kann SlowMotion spielen)
- Zauberfehlschläge bieten ein immenses Spielpotential
(ich heile deinen Kehlschnitt, aber der Kopf bleibt dann schief. Vielleicht kann der Heilder da noch was machen oder ein Lichtzauber der mitten im Dungeon erlischt)
- Fantasy >>> Regelsysteme
- Muss ich viel Zaubern um als Magier wahrgenommen zu werden?
(Gandalf wird als goroßer Magier wahrgenommen, hat aber kaum gezaubert)
Spezialisierung
- Feuermagier, Eismagier, Hexe, Antimagier, usw. Das bringt Abwechslung und lässt Magier leichter Unterscheiden als Krieger, welche selten einen spezialiserten Kampfstil haben
(Windmagier, die nie ruhig stehen oder lange sitzen, das ist für mich Darstellung in Perfektion und nicht 20 Windstöße, weil gerade das Mana reicht)
Verantwortung
- Magie im LARP ist wie Cheaten, man könnte alles per magischer Suche oder Ritual erzwingen, man sollte sich aber auch fragen ob das Spielfördernd ist
- Welche Spielelemente decke ich als Magier ab und welche überlasse ich anderen, wie z.B. Heilung den Feldschärlern, Kämpfen den Kriegern oder Intrigen dem Adel
(sicher kann man da Kompromisse machen, aber ein adliger Magier, der kämpfen kann, gut in Diplomatie ist, seine Rüstung flicken, Leute heilen und eine magische Analyse kann, der ist nicht nur unrealistisch sondern braucht auch kein Spiel mit anderen)
-> Spielen und Spielen lassen
Entwicklung
- Liber magica bietet gute Ideen, aber ist es noch aktuell?
- LED und Technik schreitet voran, ist mein Darstellungsrepertoire noch aktuell?
- Macht mir mein alter Char noch Spaß oder probiere ich mal was Neues?
(meinen Großmeister kennt jeder, aber mal schauen wie sie reagieren, wenn ich nen tollpatschigen Lehrling spiele)
Am meisten lernt man, wenn man anderen Magiern zuschaut und offen für Neues ist. Und statt nur zu sagen, diese Darstellung fand ich pappnasig, wäre ein "ich fand gut das du dich getraut hast, aber eventuell würde es so oder so nochmal cooler aussehen"
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| Lutz Engelhardt - Runenmagier aus Versehen |
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Leo am 10.11.2016 - 08:55.
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| Beitrag vom 10.11.2016 - 08:54 |
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