| 223 Beiträge - Hardcore-Larper
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Ahoi bin Max 25 und IT bin ich Sylius. War bisher auf zwei Cons, das Thain 3 (NSC) und jetzt das Lydra 5. Larpen macht mir einen riesigen Spaß und na ja nach dem ich nun schon ein ganzes Weilchen Pen and Paper und Tabletop spiele war es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis ich zum Larpen komme. Erik sei dank bin ich nun vollends infiziert und habe mir wohl wieder mal ein teures Hobby ausgesucht.
Habe noch nicht soviel Erfahrung in Punkto Larp und hoffe doch das sich das bald ändern wird.
Hier noch meine IT Characktergeschichte, Anregungen wirklich gerne gesehen.
Hintergrundgeschichte des Sylius
Er wurde geboren als einziger Sohn des Rufus Starkarm, wobei dessen Nachname ein ihm in der Schlacht verliehener Zuname war, den Sylius nicht berechtigt ist zu tragen.
Sein Vater Rufus stand im Dienst des Baronen Julius Sandoval, der der Baronie Dreibergen vorstand. Diese Baronie liegt im nördlichen Teil des bekannten Landes und besteht weitestgehend aus Waldgebieten, sie ist lediglich sehr dünn besiedelt und hat gerade mal 2000 Einwohner bei schätzungsweise 50000 km² zusätzlich kommen noch etwa 500 Orks hinzu die vereinzelt in dem Wald drumherum leben. Mit diesen wird aber eher firedlich umgegangen, da genug Platz für alle da ist. Das Leben auf dem kleinen Gut des Baronen war geprägt von harter Feldarbeit und einem verlustreichen harten Leben.
Als Sylius 15 Jahre alt wurde starb sein Vater an einem merkwürdigen Fieber, dessen Herkunft bis heute nicht ganz klar ist. Sylius ist der Ansicht, dass es die Strafe seiner Mutter Margot war, für das Verhältnis seines Vaters mit einer Magd des Baronen. Dieses Verhältnis brach seiner Mutter das Herz. Margot war die Kräuterfrau des Gutes. Aus Liebeskummer brachte sie sich schließlich um.
Nach dem Verlust seiner Eltern trat Sylius selbst in den Dienst des greisen Barons. Sylius diente ihm bis zu dessen Tot vor einigen Jahren. Da der Baron auf Grund einer Schlachtfeldverletzung aus der dunklen Zeit, als Kriege das Land heimsuchten, unfruchtbar war, vererbte er Sylius einen stattlichen Anteil an Barschaft sowie Rüstung, Waffen und Kleidung in ausreichender Menge, das Sylius ein gutes Leben auf Wanderschaft vergönnt sein würde.
Wie in der Baronie Dreibergen üblich, wählten die freien Bauern nach dem Tod des Baronen einen der ihren, der fortan die Güter zum Wohle aller verwalten sollte. Sylius nahm sein Bündel und begab sich getrieben von Abenteuerlust und den Geschichten der Alten über die Dunkle Zeit auf Wanderschaft. Letzlich ist dies aber auch ein wohlgehüteter Brauch, dass ein Jüngling pro Generation beim erreichen des 21ten Sommers die Wanderschaft antritt um, so die Theorie nach 10 Jahren zurückzukehren und dem Dorf Wissen mitzubringen. Bisher kehrte jedoch niemand zurück. Dennoch wird der Brauch weiter gepflegt. Sylius ist die natürliche Auswahl als Adoptivsohn des Baronen und somit Anwärter auf den Baronentitel beim Erreichen des 45ten Sommers, seine Generation zu vertreten.
Er kann nichts wirklich gut dafür aber vieles zur Hälfte, zumindest tut er so. Ein wenig wirkliches Talent besitzt er in der behelfsmäßigen Reparatur von Waffen und Rüstungen, so dass diese zumindest den Weg zum nächsten Schmied überstehen, der sie dann richten kann, sofern die Reparaturen des Sylius sie nicht völlig verdorben haben.
Sylius ist ein offener aber ein wenig naiver Charakter, der aber in der Schlacht seinen Mann steht. Auf seiner nun schon einige Monde dauernden Wanderschaft, hat er bereits einige Gefahren, verursacht durch Räuber und wilde Tiere, überstanden.
Die Gebräuche seiner Religion zur Verehrung der Mutter Erde, Gayas, nimmt er je nach Laune mal ernst und mal nicht, schließlich ist Gaya in dem Glauben der Dreibergener eine gute rundliche alte Frau die jedem Leben wohlgesonnen ist. Zu den weitverbreitetsten Ritualen zur Verehrung Gayas gehört es von jedem Becher Alkohol, den man zu sich nimmt ein kleinen Schluck auf den Boden zu gießen und Gaya dafür zu danken und sie zu bitten, den Alkohol niemals knapp werden zu lassen. Ähnlich verhält es sich mit allen anderen Nahrungsmitteln die man zu sich nimmt. Alternativ kamen die Waisen Gayas zu der Übereinkunft, dass es ebenfalls ausreicht in unregelmäßigen Abständen größere Mengen Alkohol und Nahrungsmittel zu verbuddeln und sich so beim eigentlichen Konsum nicht mehr mit der Opferung aufhalten zu müssen.
Sylius entscheidet sich je nach Laune für eine der beiden Verehrungsformen. Er hat jedoch so großen Respekt vor Gaya, dass er sie regelmäßig verehrt. Das Gebet, dass er während der Opferung spricht hat folgenden Wortlaut: „Heilige Mutter Gaya, nimm diesen Teil des Trankes (/Fleisches/Brotes usw.) in deinen Händen auf. Möge dein Leib ewig genug Frucht tragen um die meinen und mich zu ernähren.“ In fortgeschrittener Stunde, z.b. beim Gelage, genügt es auch etwas auf den Boden zu gießen und dabei „Prost Gaya“ zu rufen.
Weitere Religiöse Verehrungsformen gibt es in Dreibergen nicht. Der Gegenpart Gayas ist der Schlund, der alles Verschlinger, der die Früchte Gayas raubt und die Kreaturen ihrer Schöpfung mit Krankheiten und Hungersnöten geißelt.
Die Gesinnungseinstellung von Sylius ist chaotisch gut, er kümmert sich lieber um seinen Kram, steht aber anderen steht’s hilfreich zur Seite.
Nun denn man sieht sich auf irgendeinem der nächsten Cons, und falls irgendjemand noch eine nette Runde für Warhammer 40k, Fantasy, Mortheim oder Batteltech sucht eine PM schafft euch den Kontakt zu einem netten kleinen Verein, der sich überwiegend mit Tabletop befasst.
mfg
Max aka Sylius
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