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Autor
Beitrag
Fritze ist offline Fritze  
Gewandungsstereotypen
3041 Beiträge - JackassLarper
Fritze`s alternatives Ego
Mir ist in Bezug auf die ganze Mytholon-Diskussion aufgefallen, dass gewisse Klischees immer wieder gerne herangezogen werden, um zu sagen, hey Du bist nicht das & das, weil du nicht so angezogen bist.

Um ein beliebtes Beispiel (da mich selber betreffend, sehr passend) anzuführen-
Krieger und der Helm

Nun herrscht ja die Meinung vor, dass ein Krieger/Söldner unbedingt ein Helm tragen sollte. Ich selber habe eine ziemliche Aversion gegen Kopfbedeckungen jeglicher Art (mir ist ein OT-Basecap schon unangenehm) und werde den Teufel tun, mir einen Vollhelm für 120,- Tacken zuzulegen. Ist mein Fritze deswegen kein Krieger?

Anderes Beispiel-
Der ehrenwerte Sire Brian sagt, er will keine Vollplatte/Vollkette tragen, weil die ihm einfach mal zu schwer sei (Micha, korrigiere mich, wenn ich was falsch wiedergebe). Wird ihm jemand deswegen den Ritter absprechen, weil er keine "Ritterrüstung" trägt?

Nun kann ich verstehen, dass niemand jemanden ohne Gefolge, in Piratenhemd und Lederhose den standesgemässen Baron oder schlag-mich-tot abnimmt, weil jeder Bauer-Gamer da mehr Equipment hat.

Was sagt ihr dazu?
Braucht jeder Magier die standartisierte Robe? Und wenn ja, versperrt das nicht vielleicht neueren, innovativen Ideen den Weg ins Larp (ich meine wirklich originelle Ideen, die nicht entweder aus Bastelfaulheit oder dem allseits bekannten Keine-Kohle-Problem erwachsen). Was sind Eure Klischees, die ihr auf jeden Fall bedient haben wollt bei dieser oder jener Charakterart.

In diesem Sinne, GRZ vom Fritze



Der Jäger bestimmt die Jagd, nicht das Wild.

http://dirty-fritz.mybrute.com
Beitrag vom 07.09.2006 - 18:08
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Klargen Dereni ist offline Klargen Dereni  
250 Beiträge - Hardcore-Larper
Klargen Dereni`s alternatives Ego
Fuck Statistik, der Einzelfall siegt.

Klischees sind gut und nützlich, aber nicht zwingend notwendig. Wenn denn das Nichtklischee gut gemacht ist, dann sei es so. Ich jedenfalls bin Larper, und kein Historiendarsteller. Ist mir wurscht, ob ein Krieger im 12. Jh. immer einen Helm trug. Mir ist wichtig, dass der Krieger vor mir Stimmung ins Spiel bringt.



Taschentuch -
Ein kleines Viereck aus Seide oder Leinen, das zu verschiedenen niederen Verrichtungen im Gesicht verwendet wird und besonders bei Begräbnissen nützlich ist, um den Mangel an Tränen zu verbergen.

Ambrose Bierce, Wörterbuch des Teufels
Beitrag vom 07.09.2006 - 18:59
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Tau ist offline Tau  
463 Beiträge - Alter Hase
Tau`s alternatives Ego
Ich würde sagen das dem Fritze da in gewissem Sinne zu zustimmen ist, ABER es ist schon wichtig das man zumindest im Ansatz darstellt was man ist.
Denn wenn der Typ der mir in der Taverne gegenüber sitzt wert darauf legt das ich ihn als Adligen behandel dann muss ich das auch sehen können, wenn es ihm egal ist dann reicht auch der Zettel in der Tasche.

Einer mein Chara ist erst nach mehr als 50CT mal als Magier erkannt worden, weil das Konzept für diesen Chara einfach mal keinen Wert darauf gelegt hat.

Sprich, wer mit "hey Bauer" angesprochen werden will sollte eine Mistgabel tregen.
Ein König braucht aber ebend mehr als einen Umhang.

und
Krieger, das ist nicht das aussehen sondern das Verhalten !



-- Meister der Zauberfeste Thieme zu Bahia --

Die Hoffnung stirbt .... in Bahia!
Beitrag vom 07.09.2006 - 19:07
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Robert Montjoy ist offline Robert Montjoy  
2322 Beiträge - Qualitätslarper
Robert Montjoy`s alternatives Ego
Ich denke der Gesamteindruck ist wichtig.

Meint soviel, dass z.B. Gewandung von Adligen "teuer" aussehen sollten und farblich irgendwie mit der Heraldik konform gehen oder z.B. sollten Magier irgendwie mystisch aussehen und Krieger vom Gesamteindruck her "gefährlich"...

Bestimmte Accesoires helfen einfach, so denke ich, diesen Gesamteindruck entweder erst zu schaffen oder vereinfachen die Sache lediglich.

Ein Helm ist z.B. sehr nützlich wenn man bestimmte körperliche Voraussetzungen für z.B. einen Krieger nicht mitbringt. Schönes Beispiel dafür ist Karls Zwerg. Da das Gesicht ja nun mal sehr jung ist, versteckt der Helm es komplett und das macht es halt viel einfacher den Zwergenkrieger zu sehen.

@ Fritze
Johh Du hast mich richtig wiedergegeben... Rüstung ist (für mich) verdammt schwer unglücklich
Beitrag vom 07.09.2006 - 20:10
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Lenora ist offline Lenora  
1287 Beiträge - Qualitätslarper
Lenora`s alternatives Ego
ich schließ mich da vollkommen brian an..
was zählt ist einfach der gesamteindruck und nicht ob man jetzt das ein oder andere klischee bedient. wichtig ist eben nur dass man irgendwo erkennt, was der charakter darstellen soll.
die gewandung ist immer in der hinsicht hilfreich, dass sie den ersten eindruck und das einschätzen eines charakter dominiert. manche klischees sollten vielleicht nicht vollständig außer acht gelassen werden (z.b. keine dame sollte in einem einfachen "bauern"kleid rumlaufen, wenn sie nicht als solche erkannt werden will oder ein klassischer krieger sollte schon irgendwie gefährlich aussehen - sprich zumindest ein rüstungsteil tragen und nicht die waffe veregessen;)... usw)... im detail sollte man sich da nicht einschränken lassen.
auch die gewandung ist abhängig von der geschichte eines charakters und muss demnach auch nicht unbedingt einem gängigen bild entsprechen.

fazit: ich selbst bin auch kein freund davon sich gewandungstechnisch an irgendeinem vorbild sprich klischee zu orientieren, bemühe mich aber, dass man meine chars auch als adelig, im anderen fall als krieger oder im groben als elfen erkennt. bestimmte merkmale sind da schon erforderlich.... wenn man es denn so willzwinkern





"Lenora Gewandungen" - Website

"Aurerijahr" Website - Website zu Cons, Orga und Spielergruppe

Wer bin ich? (Vorstellungsthread)



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Lenora am 07.09.2006 - 23:17.
Beitrag vom 07.09.2006 - 23:15
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Gast Alvaro  
Gast
Nun ich denke mal Kleidung ist nicht alles. Sicherlich ist mir ein Kelte im richtigen Outfit lieber als im Punkerkilt, aber wenn er sich dennoch Mühe gibt bei der Darstellung seh ich kein Problem. Ebenso hilft es nichts sich für teures Geld eine passende Gewandung zu kaufen, wenn man die Rolle nicht sielen kann.

Ich könnte mir z.B. auch eine wunderschöne Robe kaufen, aber ich könnte nie einen glaubhaften Magier darstellen, weil mir das überhaupt nicht liegt. Und nur aufgrund von EP`s rumzulaufen und ständig Feuerball zu rufen ist für mich keine gute Darstellung, zu einem Magier gehört mehr.

Wichtiger als die Klamotten ist für mich also die Darstellung.

Klischee-denken find ich ok, solange man es an die OT Umstände anpasst.
Wenn jemand in Vollrüstung behauptet er sei ein Ritter sich aber aufführt wie ein Rübenbauer, ist er für mich IT eben allerhöchstens ein Raufbold mit guter Abstammung.
Wenn sich hingegen jemand wirklich ritterlich benimmt, sich aber sichtlich keine teure Rüstung oder Gewandung leisten kann, ist das für mich ein echter Ritter (der für mich IT "eben nur leider aus armen Haus zu stammen scheint - was ja nicht sein Fehler ist"). Oder er trägt halt aus anderen guten Gründen keine Rüstung, wichtig ist das er sagt er sei ein Ritter (oder sonstwas) und ich glaube ihm das aufgrund seines ritterlichen Auftretens auch sofort.
Eine teure Rüstung macht also noch lange keinen Ritter.
Beitrag vom 08.09.2006 - 10:19
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Alruhn ist offline Alruhn  
4610 Beiträge - JackassLarper
Alruhn`s alternatives Ego
Meine wichtigsten 2 Punkte zum Thema "Darstellung":
GEWANDUNG: Macht einen großen Teil bei der Darstellung aus - Ein Ritter in T-Shirt bzw. billig aussehender Gewandung oder ein Magier in Turnschuhen sind für mich von vornherein schlecht Dargestellt. Egal wie toll sie ausspielen oder Schauspielern.
SCHAUSPIEL: Kommt bei mir erst an Zweiter Stelle, doch sollte gerade im Verhalten eines Charakters auf "Klischees" geachtet werden.
Der Graf in toller Samt-Seiden Houppelandé und Chaperon MUSS auch wie ein Herrscher spielen und nicht wie Schütze Arsch aus dem 3ten Schützenbatallion.

-

Meinung zu "Gewandungsstereotypen":
Es sollte IMMER das Klischee erfüllt werden...
Der 20te Magier der meint er müsse keine Robe anziehn, weils ja keiner sehen muss, dass er Magier ist - Ist keine Bereicherung fürs Rollenspiel sondern einfach nur Öde.
Ganz klar ist:
Magier tragen Roben (KEIN PANNESAMT!!!)
Krieger tragen Helme (Das wichtigste Rüstungsteil der Welt.)
Damen tragen teure Kleider

Und jeder Charakter trägt eine Kopfbedeckung.

-

@Fritz: Man muss sich dran gewöhnen -> Dann liebt man seine Kopfbedeckung... Ob nun Bundhaube, Strohhut oder Dreispitz! Helme sind je nach Qualität einfach mal genial zu tragenzwinkern
Beitrag vom 08.09.2006 - 10:54
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Turniniel ist offline Turniniel  
1053 Beiträge - Qualitätslarper
Turniniel`s alternatives Ego
Zitat
Es sollte IMMER das Klischee erfüllt werden...



Finde ich nicht. Klischees sind sicher toll, aber würden ziemlich langweilig werden, wenn jeder nur versucht, dem Klischee zu entsprechen. Fy ist Magier- trägt aber keine Robe, weil er sich von der Akademie abgewandt hat und als Abenteurer durch die Gegend zieht. Mal als beispiel. Gewandung sollte zur Charaktergeschichte und Charaktersituation passen, sonst ist es nicht mehr schlüssig. Wenn Fy in schicker Magierrobe kommen würde und mir erzählen würde, dass er gerade mir Olivier durch den Wald gestromert ist, wäre das Bild nicht schlüssig und ich würde ihm einen Vogel zeigen. Genauso wie im echten Leben nicht alle Nazis Glatzen haben und nicht alle Leute mit Rasta-Locken Reggae hören, sollte es auch im Larp die Möglichkeit geben, seine Individualität zum Ausdruck zu bringen.




Beitrag vom 08.09.2006 - 11:26
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Hana ist offline Hana  
108 Beiträge - Larp-Junkie
Hana`s alternatives Ego
@Turniniel:
Das Problem ist, dass zu viele Leute Ausnahme spielen wollen (etwas "ganz doll Besonderes" eben) und zu wenig Leute die Regel. Wenn nur noch Ausnahmen rumlaufen, verlieren sie ihren Wirkung.

Insgesamt mag ich es, wenn Charaktere nach dem aussehen, was sie sind - weil man dadurch automatisch etwas vom Standart-Kram wegkommt. Ich finde es furchtbar, wenn sich Krieger, Ritter, Magier und Elf nur dadurch unterscheiden, dass der eine ein Schwert, der andere Sporen, der nächste bunte Bälle am Gürtel und der letzte spitze Ohren hat.

Bzgl. Krieger und Helm:
Sobald auch nur ein wenig Rüstung getragen wird, wirkt ein Krieger ohne Helm unglaubwürdig. Der Kopf ist das empfindlichste und wichtigste Körperteil, dazu noch stark exponiert - warum sollte man also Schultern, Unterschenkel, Unterarme schwer panzern, den Kopf aber frei lassen? Schon ein leichter Treffer oder Streiftreffer auf den Kopf kann den stärksten Krieger völlig außer Gefecht setzen oder das Leben kosten. Jemand, für den es um Leben und Tod geht, lässt den Helm nicht mal eben weg, weil er ihn "unbequem" findet.
Am Schlimmsten sieht für mich eine Vollplatte aus, aus der ein unbehelmter Kopf rausschaut - völlig unplausibel. Eine Kopfbedeckung schafft dann wenigstens noch ein wenig optischen Ausgleich. Ganz ohne sieht es für mich aus wie ein Motorradfahrer, der in voller Montur, Protektoren überall, Motorrad fährt, den Helm aber weglässt.
Es muss ja nicht gleich der Topfhelm mit winzigen Sehschlitzen sein, ein Eisenhut z.B. oder ein ähnlicher Helm schränkt so gut wie nicht ein, beeinflusst weder Sicht noch Gehör und wiegt auch nicht viel. Alternativ gäbe es noch eine gepolsterte Bundhaube, die nun wirklich gar nicht behindert, nicht viel kostet, aber viel ausmacht.
Dazu kommt: Normalerweise trägt man den Helm ja nicht ständig, sondern setzt ihn erst kurz vorm Kampf auf. Es ist nur im Larp so eine Marotte, selbst am Essenstisch noch die Rüstung zu tragen ...

Insgesamt sehen im Moment einfach zu viele Rüstungen nach OT-Optimierung ("was ist billig?" oder: "was gibt RP?" ggfs. kombiniert) aus und zu wenig nach IT-Gesichtspunkten. Selbst, wenn man einzelne bestimmte Rüstteile ablehnt, kann man sich die Frage stellen: Was würde ich zuerst schützen?
"Kopf, dann Torso, dann Hände und Gelenke" wäre doch die Antwort, also das, was empfindlich und wichtig zum Überleben ist.
Was wird dagegen im Larp zuerst geschützt? Unterarme und Unterschenkel (einfache Leder/Metallschienen sind billig), mit etwas Glück dann wenigstens noch der Torso (Gambeson oder Kettenhemd), und dann wird die Panzerung an den Schultern (!) verstärkt. An den Schultern, nicht etwa am empfindlichen Bauch oder etwa am noch völlig ungeschützten Kopf ...

Magier in Robe:
Naja, ist schon schöner. In meinem Umfeld spielt ein Großmeister (!) in schwarzer Hose, schwarzer Tunika, schwarzem Gambeson. Erst vor kurzem hat er die zwei Schwerter gegen einen Stab getauscht, immerhin ... so jemanden ernst zu nehmen, fällt mir dann zugegebenermaßen doch schwer.
Es muss ja nicht unbedingt die klassische Robe sein (auch wenn ich Magier in Roben gerne sehe), aber ich wünsche mir, Magier auch optisch erkennen zu können. Auch, wer die Ausbildung an der Akademie abgebrochen hat, muss sich ja nicht exakt so kleiden wie jeder "Gewöhnliche". Gerade bei ungewöhnlichen Laufbahnen bieten sich optische Hinweise auf die Vergangenheit an: Die schon etwas mitgenommene, abgewetzte Robe, die man immer bei Ritualen trägt, weil sie an die Zeit der Ausbildung erinnert und Sicherheit gibt. Oder auch eine alte Robe, die umgearbeitet wurde ... da gäbe es viele Möglichkeiten!
Leider entscheiden sich die entsprechenden Spieler, die noch bei ihrer Charaktergeschichte so kreativ waren, bei der Ausstattung dann für ein relativ phantasieloses "Ich seh so aus wie jeder andere dahergelaufene Abenteurerverschnitt". Finde ich schade.

Ritter in Rüstung:
Von einem Ritter erwarte ich keine Rüstung, sondern edle Kleidung. Dann kann die Rüstung meinetwegen auch komplett fehlen.

mfg
Annkathrin - für schöne Kostüme!



Beitrag vom 08.09.2006 - 12:37
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Fargo ist offline Fargo  
1483 Beiträge - Qualitätslarper
Fargo`s alternatives Ego
Ihr habt alle irgendwie recht. Gleichzeitig wird mir der Krieger häufig bei weitem zu eng eingegrenzt. Krieger bedeutet nichts weiter als Kämpfer. Das bedeutet aber auch, dass er nicht zwangsläufig, Platte oder Kette tragen muss. Was auch wieder bedeutet, er muss keinen Helm tragen.

Ich weiß, es ist weit hergeholt (dennoch denkbar) - aber stellt euch mal ´nen Indianer mit Helm vorzwinkern ein Krieger ist dieser aber dennoch!

Oder um ein besseres Beispiel zu bringen. Ich mag Schotten. Am besten mit langem, lockigen Haar (wohl auch aus Neid, weil meine Geheimratsecken den Nacken erreicht haben lachend ) - warum diese also unter einem Helm verstecken. Oder ein Kelte, sicher, sie hatten Helme, aber sicher nicht alle. Wie stehts mit dem Barbaren, mit langer Schüttelmähne? Auch in einen Helm pressen?

Ich finde, bei diesen eben genannten Typen passt auch bei leichter Rüstung oder einfachem Kettenhemd das Bild ohne Helm...

Wenn das Gesamtbild stimmt, muss gar niemand einen Helm tragen (bei den Plattenträgern allerdings pflichte ich dir bei).


Ansonsten bin ich da sehr tolerant, was Gewandungen betrifft. Ich selber versuche für mich selbst einen gewissen Standard zu erreichen, das aber würde ich nie von jemand anderem verlangen (weil das oftmals auch eine Geldfrage ist).

Obwohl ich das bei Adligen etwas eingeschränkter sehe, wer eine schlechte Gewandung hat, erhält möglichst seinen ihm gebührendem Respekt (um den Rollenspiel gerecht zu werden), wird aber ein meinem Spiel keine große Bedeutung finden. Will heißen, er wird mit mir nie Handelsverträge schließen oder in diplomatischen Kontakt treten können - sowas eben halt.



.



Zitat
Reenactment? ... Nee, dafür fehlen mir noch 5 Punkte!

lachend


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Fargo/Juan am 08.09.2006 - 13:09.
Beitrag vom 08.09.2006 - 12:56
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Gast Alvaro  
Gast
Außerdem ist ein Hut viel schöner. Mal ehrlich mit `nem Helm in die Schlacht ziehen ist ja schön, besonders wenn er optisch schön zur Rüstung passt. Aber stellt euch mal Musketiere vor die Topfhelme tragen statt ihre prunkvollen Federhüte.

btw. Es passt zwar nicht 100% hier rein, aber die Frage ob ein Krieger ohne Helm nun wirklich ein Krieger ist, stellt mich eher vor die Frage ob ihr euch nicht zuviele Gedanken über das Spiel macht.
In den DKWDK dominierten Südlanden (und damit meine ich die IT Südlande) stellt sich so eine Frage überhaupt nicht, da sieht man Larp irgendwie lockerer. Und entgegen aller Unkenrufe funktioniert DKWDK prima wenn man die richtigen Leute hatzwinkern (ich habe dort nie einen Halbdämonen, Großmeister etc, getroffen; da gibt es sogar mehr schon jahrelang passioniert bespielte Bauern und einfache Strauchdiebe als Ritter, während es hier vor Rittern nur so wimmelt *g*).
(Link hierzu - besonders der letzte Teil)


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Alvaro am 08.09.2006 - 13:37.
Beitrag vom 08.09.2006 - 13:36
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Balean ist offline Balean  
417 Beiträge - Alter Hase
Ich mag keine Sterotypen.

Ich fand's eigentlich schade, das ich es gestern versäumt hatte im Pub, wo ich schon die Gelegenheit dazu hatte fast ganz Drakenstein auf einem Haufen zu begegnen, mich mit ihnen in Ruhe zu unterhalten.

Ich spiele Fantasy und das bedeutet, das ich nicht historische Gegebenheiten immer berücksichtigen muss oder will oder kann, auch wenn die meisten Fantasywelten sich an das Europa im Mittelalter anlehnen. Deswegen auch meine Meinung:

Die Klasse Kämpfer, ich wähle jetzt bewußt das Wort Kämpfer, weil es den regeltechnischen Hintergrund decken soll oder auch muss, kann einen Derwisch, einen Barbaren, einen Söldnerhund, einen Schwertmeister, einen Soldaten, einen Glaubenskrieger, einen Ritter, einen Raubritter, einen Räuber, einen Milizionär, einen Knappen, einen Schmied, einen könglichen Prinzen, einen großen Händler, einen Waldläufer und so weiter darstellen, die Liste ist sehr, sehr lange.

Andererseits kann in meinen Augen auch jemand mit der Klasse Zauberkundiger einen Magier, Nekromanten, Lichtmagier, Kleriker, Alchimisten, Gelehrten, Druiden, Hexenmeister, Barden, Skalden, aber auch einen Adeligen darstellen? Warum kann ein Baron nicht der Profession der Zauberkunde nachgehen oder einen klerikalen Hintergrund haben?

Ich meine, wo ist der Unterschied, ob nun Sir Brian mit Schwert und Kettenhemd und 30 Bediensteten und eigenen Kämpfern anreist oder Meister Raphael, noch dazu in einer Seidenrobe und einem Diadem auf dem Kopf und mit Siegelring und allem drum und dran. Ich verfahre mich nicht in das Prinzip, dasd damals alle Adeligen eben Knappen, Ritter und Fürsten in Rüstungen waren die für (den christlichen) Gott und König sein Land verwalteten und in den Krieg zogen.

Im Gegenteil, ein Magier der in seiner Burg sitzt und sein Land mit Hilfe seiner Magie bewacht ist vielleicht sogar ein viel kompetenterer Lehnsherr und Diener des Königs, als ein Herzog der eben ein sehr guter Schwertkämpfer ist.

Na ja, und was die Multis betrifft ... die können ja nun fast alles sein.

Deswegen mag ich auch kein DragonSys 2nd Ed., weil mir das zu flach ist. Es gibt viel interessantere Regelwerke und Systeme, wo man seinen Charakter nicht in eine dieser drei Klassen festfahren muss. Dann kommt aber das Argument: "Öhhh, Powergamer!" Wo kann man von Powergaming sprechen, wenn ein Charakter in seinem Kettenhemd einen Feuerball wirken kann, wenn er für die Möglichkeit, einmal am Tag einen Feuerball zaubern zu können in Rüstung die Erfahrungspunkte von insgesamt 400 Con-Tagen ausgeben muss? Da wird ihn den Magier, der keine Punkte ausgeben hat für das erlernen der Fertigkeit Feuerbälle in Kettenhemd wirken zu können ihn auslachen, weil er ihm dann mitlerweile solche Mordssprüche entgegenschleudern wird, dass der Hexer in Kette richtig alt aussieht. Ein Regelsystem sollte solche Kombinationen nicht verbieten, nur eben sehr stark einschränken oder erschweren. Aber egal, ich komme vom Thema ab, hier noch ein paar Inspirationen, an denen ich mich zum Teil bei der Erstellung von Balean ansatzweise orientierte.

Bin mal gespannt wie ihr die gezeichneten Charaktere, nach eurer Vorstellung einordnen würdet. Wenn's wer macht und interessiert was sie nach Meinung des Künstlers darstellen sollen, werde ich diesen gerne aufklären.

1





2





3




Falls wer Gefallen daran gefunden hat, mehr sehen möchte oder die Seite dazu wissen will, hau ich noch gerne mehr ins Forum rein.

Ist jetzt nur ein minimaler Auszug.

Die Seite ist von Wizards of the Coast und die Gallerien davon findet ihr hier und da gibt es massenweise Vorlage von Charakteren im Bereich Fantasy:

http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/arch/ag

FAZIT: Sterotypen sind kacke und wenn ihr oder euer Charakter meint, einen Spieler und dessen Rolle als Krieger nicht akzeptieren zu müssen, weil dieser keinen Helm trägt, dann spielt doch euer Missempfinden aus. Mal sehen was ihr dann noch sagt, wenn euer Kämpfer mit 10-Con-Tagen sich dann mit einem helmlosen Krieger auseinandersetzen muss der 500 hat.zwinkern

Ich find's eh schade, das solches Missgefallen immer auf der Out-Time-Schiene gefahren wird. Wenn ich in meiner Rolle ein Problem mit einem Charakter habe, dann kläre ich das im Spiel - nicht danach, nicht dahinter oder im Forum! gelangweilt

Ach so, hatte ich schon erwähnt das ich Sterotypen langweilig finde. Sicher, nicht jeder kann ein Juwel der Individualität spielen, aber probieren kann man's. Zumal meiner Meinung nach die 0815-Rollen für die NSC reserviert sein sollten. Ich spiele einen Abenteurer, einen fahrenden Scholaren (und das sogar in Rüstung, tja, sein Orden hat Kohle und Einfluss, warum soll er diesen nicht geltend machen? Das Leben in der Wildnis kann gefährlich sein und eine Rüstung bietet nun einmal den besten Schutz gegen physische Angriffe), aber kein Bauer wird sich wohl auf Abenteuer begeben, ebensowenig ist ein Knappe an seinen Herren gebunden, wie der Knecht an seine Arbeit ... also, überlegt euch auch mal, ob es wirklich Sinn macht einen Rolle zu spielen, die von einem Land ins nächste reist, es von ihrem Hintergrund aber nicht viel Sinn machen würde.
Beitrag vom 08.09.2006 - 17:41
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Balean ist offline Balean  
RE:
417 Beiträge - Alter Hase
Zitat
Original geschrieben von Alvaro

Außerdem ist ein Hut viel schöner. Mal ehrlich mit `nem Helm in die Schlacht ziehen ist ja schön, besonders wenn er optisch schön zur Rüstung passt. Aber stellt euch mal Musketiere vor die Topfhelme tragen statt ihre prunkvollen Federhüte.

btw. Es passt zwar nicht 100% hier rein, aber die Frage ob ein Krieger ohne Helm nun wirklich ein Krieger ist, stellt mich eher vor die Frage ob ihr euch nicht zuviele Gedanken über das Spiel macht.
In den DKWDK dominierten Südlanden (und damit meine ich die IT Südlande) stellt sich so eine Frage überhaupt nicht, da sieht man Larp irgendwie lockerer. Und entgegen aller Unkenrufe funktioniert DKWDK prima wenn man die richtigen Leute hatzwinkern (ich habe dort nie einen Halbdämonen, Großmeister etc, getroffen; da gibt es sogar mehr schon jahrelang passioniert bespielte Bauern und einfache Strauchdiebe als Ritter, während es hier vor Rittern nur so wimmelt *g*).
(Link hierzu - besonders der letzte Teil)



Ach, Alvaro! Du hast mir wieder einmal die Augen geöffnet und sprichst mir aus dem Herzen: "In der Kürze liegt, meistens jedenfalls, die Würze."

Sprich: LARP ist keine Arbeit, kein Tummelplatz für Regelfetischisten die meinen alle mit ihren Interprätationen nerven zu können oder Spieler die glauben anderen ihre Meinung aufdrängen zu müssen - es ist ein Hobby das Spaß machen soll. Jeder soll tun und machen, solange er damit die Freiheit des anderen Charakters nicht beschneidet und wenn man es doch tut, sollte man bereit sein mit den Konsequnzen leben zu müssen, siehe töten von anderen Spielercharakteren. glücklich glücklich glücklich
Beitrag vom 08.09.2006 - 17:45
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Du spielst nicht das Spiel, was ich spiele.
Beitrag vom 08.09.2006 - 17:59
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417 Beiträge - Alter Hase
Redest du von Schach oder Monopoly?
Beitrag vom 08.09.2006 - 18:02
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