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| 353 Beiträge - Alter Hase
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(vgl. Nixdorff und Müller 1983; S. 40 ff)
>Kennzeichen immer regional und zeitlich begrenzt, generelle Aussagen schwer zu treffen
>Gelb und Grün treten als soziale Warnzeichen häufig auf, regional auch Rot und Blau
>Noch immer gelten kräftige Farben als Zeichen von guter Herkunft und/oder gutem Einkommen.
Eine Dame wäre wohl wenig erbaut gewesen, hätte man sie auf der Straße aus Versehen mit einer käuflichen Frau verwechselt. Dennoch kam es des öfteren zu indirektem Streit zwischen den Dirnen und Damen.
Hatten sich erstere eine neue Mode der gehobenen Gesellschaft erobert (aus Wunsch nach sozialer Besserstellung sowie weil sie sich den Kleiderluxus leisten konnten), gaben die Damen diese Kleidungsstücke auf und gingen zu anderen Moden über.
Betroffene Gruppen:
o Andersgläubige (Zwangsverordnungen; z.B. Gelbe Hüte für Juden > Isolierung von Christen > Zwischenreligiöse Ehen verhindern)
o Verachtete Handwerke (u.a. Henker und Abdecker, die als „unehrliche Leute“ betrachtet wurden; Henker und ihre Familien werden nicht nur in ihrer Arbeitskleidung, sondern auch in ihrer Alltagskleidung reglementiert. > Gesellschaftlich tabuisiert, z.B. Verbot Gasthäuser zu besuchen; 1543 in Frankfurt Mantel aus roten, weißen und grünen Streifen)
o Fahrendes Volk
o Ausgestoßene, Wiedertäufer, verurteilte Ketzer, Dirnen (vgl. Nixdorff und Müller 1983; S. 40 ff)
Höhepunkt der Zwangstrachten waren Hoch – und Spätmittelalter, Ausnahmen wie die Kennzeichnung der Juden hielten sich allerdings sehr lange
Aufklärung (> Idee der „persönlichen Freiheit des Menschen“) + Französische Revolution > „Abzeichen als Überreste einer vergangenen Zeit aufgegeben“ (vgl. Nixdorff und Müller 1983; S. 42)
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Hinfallen ist keine Schande - liegenbleiben schon.
(\_/)
(O.o)
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Surja am 28.03.2007 - 20:51.
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| Beitrag vom 28.03.2007 - 20:50 |
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