| 7 Beiträge - Einmal Conbesucher
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Hm.
Was ich hier lese vermittelt mir ein Gefühl der Bitterkeit.
Um diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen, werde ich mal für alle den akronischen Tagesablauf auf NSC-Seite schildern.
Also morgens (früher Nachmittag) erwachen wir meißt in den von unserem eigenen Erbrochenen getränkten, ungegerbten Schafsfellen. Wer schnell genug ist, stürzt die schalen Bierreste vom Vorabend runter und ignoriert die alten Kippen darin. Kratzt beim Schlucken, aber knallt.
Dann kochen wir schnell Kaffee, wieder aus Kippen und den Kaffeeresten in den Töpfen von vor zwei Cons. Zum Morgenkaffee ziehen wir die erste Line. Sollte jetzt irgendeine SL ins Zelt kommen, muss sie damit rechnen, mit gefrorenen Exkrementen beworfen zu werden, zumindest im Winter. Wer sich spätestens jetzt noch kein Bier in den Hals schüttet, raucht unseren guten Akron-Tabak®, dessen Hauptbestandteile irgendwelche unterwegs gesammelten Pflanzen (oder Kleintiere), Teppichflusen und Kameldung sind (zu gleichen Teilen).
Einige Mutige schlurfen dann mit am Boden schleifenden Handgelenken richtung Hackklotz, um Feuerholz zu schlagen. Das brauchen wir für die Suppe, die wir den Rest des Tages kochen. Weiterhin ist Holzhacken so ziemlich das einzige, was ein Akroner kann. Also auf Koks geht selbstverständlich mehr, vor allem Kämpfen. Holzhacken ist außerdem so männlich. Apropos männlich, die ganzen Akroner, die aussehen wie Frauen, sind in Wirklichkeit Männer mit ernsten Hormonproblemen. Keine Frau klaren Verstandes würde in Akron leben wollen.
So, wir kochen also Suppe, zumindest die, die betrunken genug sind, sich ständig die Hände beim umrühren zu verbrennen. Wenn jetzt, am frühen Abend, eine SL das Zelt betritt, kann sie auch mit –vorzugsweise brennenden- Holzscheiten beworfen werden.
Wenn wir allerdings die Crackpfeife vorher rumgereicht haben, verspüren wir evtl. animalischen Schlachtendrang. Dann irgorieren wir die SL und ihre lächerlichen Anweisungen und packen unsere Waffen aus.
Jeder Akroner besitzt zwei optisch völlig identische Waffen. Eine mit Glasfiberkernstab, Evazote und Latex (o.ä.) für den Check-In und eine, bestehend aus einer Eisenstange, die kunstvoll mit Bimsstein oder anderem porösem Gestein ummantelt ist. Letztere wird also gepackt, die verdutzte SL übern Haufen gerannt, und wild mit den Armen schlegelnd stürzen wir uns auf möglichst weiche Ziele.
Wenn uns ein Spieler dann bittet, nicht so fest zuzuschlagen, treten wir ihm einfach unsere Stahlkappenstiefel in die fiese Fresse. Wirkt immer.
Danach sind wir häufig so betrunken, dass wir leider nicht mehr weiterkämpfen können; weil wir Mühe haben, auf dem Boden zu liegen, ohne uns festzuhalten.
Jedoch als unverzagte Frohgemüter fangen wir einfach an, laut loszugrölen, völlig zusammenhangslos. Is auch geil. Und geht solange, gepaart mit saufen und quarzen, bis alle wieder bewusstlos sind. Manche vertragen auch die Suppe nicht.
Eine ernsthafte Stellungsname könnt ihr wirklich nicht von mir erwarten, das obige war schon schwierig genug. Ich würde wohl auch nur auf so Sachen wie Kausalitätsketten und Ursache-und-Wirkungsprinzip rumreiten.
Aber wirklich lustig fand ich u.a. , dass ihr auf dem Con weder nen Namen für den Ort, das nahe gelegene Dorf, das Land oder den ansässigen Herrscher hattet. Naja, da haben wir uns ja dann drum gekümmert. Genauso wie um unseren Fundus im Wert von weit über 10000 Euro, den wir lustigerweise mitgeschleppt hatten…einige aus unseren Reihen hatten ärgste Bedenken, auf diesen Con zu fahren und haben uns abgeraten. Wir hamms einfach mal versucht.
Jedoch bin ich sicher, dass einige Leute sich ganz köstlich amüsiert haben und bestimmt wieder kommen werden.
Alsdann,
Haro
PS: Demnäxt gibts übrigens auf unserer Homepage „Blanko-Kriegserklärungen an Akron“ zum selber ausfüllen als freier Download!!!
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| नमोऽमिताभाय |
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